

Am Beginn des vielbefahrenen Rautenweges im 22. Wiener Gemeindebezirk, an der Grenze mit dem 21. Bezirk, befindet sich derzeit eine, durch Verkehrslichtsignalanlagen geregelte, Verkehrskreuzung, mit der, vor allem in Fahrtrichtung Stadtzentrum, vielbefahrenen Wagramer Straße.
Weiters finden sich auf der Julius-Ficker-Straße, welche die Verlängerung des Rautenweges im 21. Bezirk bildet, kurz danach, zwei (2) weitere, ebenfalls durch Verkehrslichtsignalanlagen geregelte Verkehrskreuzungen. Die Erste mit der ebenfalls vielbefahrenen Seyringer Straße aus Richtung Gerasdorf, und die Zweite mit den Zufahrten zur Busschleife und Park and Ride Aderklaaer Straße und dem Parkplätzen einiger Geschäfte.
Am Rautenweg wurde im April 2026 eine kurze Busspur, von Osten kommend in Richtung Kreuzung Wagramer Straße, von etwa ggü. Rautenweg ONr. 4-6 bis zur Kreuzung eingerichtet, welche es dem Bus erlauben soll, vor der Grünphase der Rechtsabbieger & Geradeausfahrer über die Kreuzung zu fahren, und sich so auch leichter, zu den nächsten zwei Kreuzungen entlang der Julius-Ficker-Straße hin, schon auf die mittlere/linke Spur einordnen zu können, was für das Abbiegen in die Busschleife Aderklaaer Straße benötigt wird.
Da sich die meisten Geradeausfahrer bei roter Ampel in die rechte Spur (Gerade & Rechts) stellen, während die mittlere Spur (Gerade) meist unbenützt bleibt, und nur Linksabbieger über die 2. Spur zur Linksabbiegespur zufahren¹, kommt es hier, zwischen den Grünphasen, oft zur Bildung eines Rückstaus über die Länge der Busspur hinaus, wodurch die Busse oftmals mehrere Ampelphasen abwarten müssen, bevor in die Busspur eingefahren werden kann. Zusätzlich ist es möglich, dass breitere Fahrzeuge in der rechten MIV-Spur (LKWs, andere Busse...) eine komplette Durchfahrt zum Ende der Busspur, und somit zum Vorrang gebenden Lichtsignal des Busses, verhindern, wodurch abermals, oft mehrere Ampelphasen an Wartezeit hinzukommen.²
¹ Ähnliches ist auch bei Wagramer Straße in Richtung Stadteinwärts zu beobachten.
² Dies zeigt jedoch, dass hier bereits jetzt eine Spur durchaus dem Verkehrsaufkommen gewachsen ist, und das sogar definitiv bei Wegfall der ampelverursachten Wartezeiten.
Die Ampelschaltungsintervalle, vor allem für Abbieger bei Julius-Ficker-Straße / Sandauergasse / Parkplatzzufahrt sind so ausgedehnt, dass der Verkehr hier oft mehrere Minuten aufgehalten wird, was sowohl den Bussen beim Durchfahren der Busschleife, als auch dem MIV beim Zufahren zum Park and Ride zum Nachteil kommt.
Die Lösung wäre die Errichtung eines Ensembles an Kreisverkehren und Fahrspuranpassungen bei den betroffenen Kreuzungen.
Hierbei sollten alle drei Kreuzungen zu Kreisverkehren umgestaltet werden (Vorbild Größenordnung: KVK Angerer Straße / Freytaggasse / Leopoldauer Straße / Patrizigasse im 21. Bezirk am Anfang der Leopoldauer Straße³)
³Auch hier kam es früher, wie es noch eine, durch Verkehrslichtsignalanlagen geregelte Verkehrskreuzung war, oft zu Wartezeiten für MIV, Bus und Fußgänger von mehreren Minuten und Rückstaus teils bis zur Hawlicekgasse (also über mehrere andere Ampeln). Durch den Kreisverkehr wurde der Verkehrsfluss extrem verbessert. Und Rückstaus gibt es hier nun überhaupt nicht mehr, da das Einfahren aller Verkehrsteilnehmer in den Kreisverkehr rasch genug funktioniert, und generell nie mehr als zwei Fahrzeuge gleichzeitig (zwei (2) PKWs oder ein (1) Bus und ein (1) PKW) — insgesamt aus allen Richtungen — auf Einfahrt in den KVK warten.
Dabei würden die ersten zwei Kreuzungen (Julius-Ficker-Straße / Rautenweg / Wagramer Straße und Julius-Ficker-Straße / Seyringer Straße) zu Kreisverkehren umgebaut, die Kreuzung Julius-Ficker-Straße / Sandauergasse / Parkplatzzufahrt wird zu einer ungeregelten Kreuzung umgebaut. Hierbei sollte auch auf der nordwestlichen Seite eine Busspur für das einbiegen errichtet werden.
Mögliche Vor- / Nachrang-Szenarien sind in diesem Fall zusätzlich zu analysieren, und die beste Lösung zu implementieren:

